Bad Segeberg kultourt

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Eine Gemeinschaftsaktion der Kulturschaffenden und Veranstalter Bad Segebergs
Koordiniert von Kulturkontor und SZ Segeberger Zeitung.

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Mi 18. September 19:30 Uhr
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Hermann Hesse (1877-1962) - ein Dichter auf der Höhe der Zeit

Vortrag von Dr. Jürgen Webe

Volkshochschule (VHS), Speicher Lüken, Lübecker Str. 10a

Wegenn großer Nachfrage_:Vortrag über Hermann Hesse wird wiederholt
Für die Volkshochschule Bad Segeberg hat Dr. Jürgen Weber in familiärer Atmosphäre einen „Wohnzimmer“-Vortragsveranstaltung zu dem Dichter Hermann Hesse durchgeführt. Der Vortrag stieß bei seiner Ankündigung auf ein solch großes Interesse, dass die 22 Plätze in dem PrIvatraum in Kürze reserviert waren. Der Vortrag selbst begeisterte die Zuhörerschaft, die durchweg zum Kreis der Hesse-Freunde/innen zählte. Um auch Denjenigen, die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten die Möglichkeit zu geben, Webers Ausführungen zu dem Literatur-Nobelpreisträger von 1946 zu hören, wird dieser seinen Vortrag ein zweites Mal halten. Dieses Mal jedoch als offene öffentliche Veranstaltung ohne Anmeldung.
Der Vortrag findet statt am Mittwoch, dem 18. September um 19.30 Uhr in den Räumen der Volkshochschule Bad Segeberg, im Speicher Lüken, Lübecker Straße 10a.
Referent ist Hesse-Kenner Dr. Jürgen Weber von der vhs.
Hermann Hesse ist auch 57 Jahre nach seinem Tod noch aktuell, nach wie vor werden hunderttausende Bücher von ihm verkauft, er ist auch 50 Jahre nach der unerklärlichen Hessewelle in den USA und Europa weltweit der am meisten gelesene deutsche Dichter. Besonders für die Jugend aber auch für viele junggebliebene Sinnsucher und Zweifler ist Hesse zu allen Zeiten Tröster und Unterstützer geworden in dem Vorhaben, den eigenen Weg zu gehen. Zu Hseses Werk gehören nicht alleine seine sieben Romane und Erzählungen wie etwa „Steppenwolf“, „Siddhartha“ oder „Das Glasperlenspiel“ und seine Gedichte, sondern auch eine große Zahl an Essays, Betrachtungen und die in fünf dicken Bänden gesammelten Buchbesprechungen. Hinzu kommt ein Briefwerk, das in seinem Umfang mit 44 000 Briefen wohl seinesgleichen sucht. Den Ruf eines Künstlers der Superlative hat sich der Literatur-Nobelpreisträger von 1946 aber auch dadurch erworben wie
er auf gegenwärtige, vergangene und zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen reagie0rte. Weber ist überzeugt, dass es im 20. Jhd. keinen Dichter gab, der ähnlich weitsichtig und klar in seinem politischen Urteil gewesen ist wie Hesse. Selbst lange nach seinem Tod sei Hesse deshalb ein „Dichter auf der Höhe der Zeit“, so der Titel von Webers Vortrag.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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